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Die didaktische Konzeption des Künstlerisch-experimentellen Prozessportfolios (KEPP) wurde entwickelt, um Prozessorientierung und Reflexivität im Kunstunterricht zu verankern. Die Kursleiterin Dr. Christina Inthoff führt ein in die von ihr entwickelte und an Hamburger und Bremer Schulen erprobte Konzeption des KEPP. Sie gibt Einblick in die Konzepte und unterstützt Sie dabei, ihren eigenen Unterricht mit dem KEPP zu entwickeln. Zugleich wird der Raum geschaffen eigene Erfahrungen auszutauschen und Entwicklungspotential mit dem KEPP gemeinsam auszuloten.
Sie lernen, wie Sie mit einfachen Mitteln künstlerisch-forschende und gestaltungsbezogene Prozesse initiieren und sichtbar werden lassen.
KEPP ist keine Methode! Es ist eine Praxis der Neugier, des Experimentierens und der gemeinsamen Entdeckung. KEPP unterscheidet sich von traditionellen Portfolios, weil es nicht auf Perfektion, sondern auf Entwicklung setzt.
In der Praxis erproben Sie reflexive Aufzeichnungspraxen im eigenen KEPP, machen sich mit verschiedenen Aufgabentypen und Reflexionsimpulsen vertraut und reflektieren die gemachten Erfahrungen im Hinblick auf die eigene Unterrichtsgestaltung und Planung.
Diese visuelle und reflexive Praxis stärkt das Verständnis für kreative Prozesse. Sie fördert Metakognition, Zusammenarbeit und die Weiterentwicklung der Lernkultur.
Und sie ist leicht zu integrieren, lässt sich gut mit allgemeindidaktischen Konzepten verknüpfen und ist in viele Unterrichtssituationen und Klassenstufen übertragbar.
Ziele:
24.02.2027
15:30 - 19:00 Uhr
Am Weidedamm 20, LIS (Am Weidedamm)